ARTIMAX – Alfred Marx GmbH

ARTIMAX • 30 Jahre Service rund um den Gestellbau!

Die Alfred Marx GmbH / ARTIMAX ist eines der führenden deutschen Unternehmen im Bau von Vorrichtungen, Apparaten und Systemzubehör für die Aufnahme und Kontaktierung von Werkstücken in Galvanik- und Oberflächen-Beschichtungsanlagen. Der europaweite Kundenstamm schätzt vor allem die umfangreiche Produktpalette des Unternehmens, die mit Beratung, Entwicklung und Vor-Ort-Service abgerundet keine Wünsche offen lässt.

Lösungsorientierter Service rund um den Gestell- und Vorrichtungsbau als Dienstleistung für Galvaniken und Oberflächenbeschichter.

Grundlage des Gestellbaus bei ARTIMAX war schon immer die Qualität der gefertigten Produkte. So konnte Artimax dem alten Slogan „Qualität aus Solingen“ sprichwörtlich wieder zu neuem Leben verhelfen.
Die Alfred Marx GmbH entwickelt individuelle Gestelle für jede Art von Galvanik- und Oberflächen-Beschichtungsanlagen. In Zusammenarbeit mit dem Kunden werden je nach Beschichtungsverfahren die oberflächenabhängigen Stromparameter angepasst, Werkstückzahlen gesteigert und auf diese Weise die Prozesse optimiert.
Artimax arbeitet mit seinen Kunden Hand in Hand und kann durch langjährige Erfahrung im Gestellbau so schnell Fehlerquellen lokalisieren. Mit seinem großen Fuhrpark beliefert ARTIMAX die Kundschaft selbstständig mit Neu- und Ersatzteilen, einmal vor Ort ist das Unternehmen deshalb in der Lage, einen umfassenden Beratungs-, Anpassungs- und Reparatur-Service anzubieten. Die Ergebnisse der Beratung vor Ort fließen sofort in die Entwicklung der Gestelle ein, sowohl mit übernommenen als auch mit eigenhändig konstruierten 3D- Daten. Vorrichtungen können schon vor der Fertigung am Bildschirm in Bewegung und Teile/Stückzahl virtualisiert werden.
Dieses vorausschauende Handeln ist nur möglich, da ARTIMAX über einen festen Facharbeiterstamm verfügt, der eine der tragenden Säulen der Firma ist. Jahrzehntelange Erfahrungen haben viel Know-how angesammelt, das weitergegeben werden will. So bildet das Unternehmen seinen Nachwuchs selbst aus und veranstaltet zusätzlich im eigenen Hause Lehrgänge für überbetriebliche Maßnahmen der Innung. Die speziell für ihren Einsatz in den Kunden-Anlagen gefertigten Gestelle werden letztendlich mit verschiedenen, je nach Anforderung notwendigen Spezial-PVC-Beschichtungen beschichtet. Die Qualität der so produzierten Gestelle muss, so Geschäftsführer Herr Alfred Marx, die Anforderungen immer etwas übertreffen. Der Name ARTIMAX steht in der Gestellbranche sinnbildlich als Messlatte für höchste Qualität. Neben dem Gestellbau bietet ARTIMAX Lösungen zum Lagern und zum Transport von Werkstücken,Transportwagen für Gestelle und energieeffiziente Systeme zur Schnelltrocknung von nassen Werkstücken an.
Ein Gestell-/Reparaturservice rundet das Angebot nachhaltig ab und lässt die Kundschaft durch Recyceln von Altgestellen mittels kyrogener Entschichtung erhebliche Kosten einsparen. So hatte Artimax als erster Gestellbauer in Deutschland die größte kyrogene Anlage zur Gestellentschichtung im Jahre 2009 selbst entwickelt und gebaut.
ARTIMAX bedient Kunden aus ganz Europa vom Kleinbetrieb bis zum Weltkonzern, aus den Bereichen der Automobil-, Sanitär- und der Möbelindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Medizin- und der Luft-/Raumfahrttechnik.

Das Unternehmen stellt sich vor

Um einen solch umfassenden Service für die Kundschaft anzubieten, war eine entsprechende Infrastruktur nötig. Die Alfred Marx GmbH hat erhebliche Investitionen getätigt und auf dem Piepersberg in Solingen seit 2008 in mehreren Etappen 9000 qm Produktionsfläche, verteilt über drei Werkshallen, geschaffen. Auf dem umgebenden Werksgelände ist reichlich Raum für den großen Fuhrpark mit Logistik und die Kundenparkplätze. Mit der Fertigstellung der dritten Werkshalle in 2019 erfolgte nach und nach auch eine interne Umstrukturierung der Arbeitsabläufe. So wurde das alteWerk an der Wuppertaler Straße nicht mehr gebraucht. Seit Mitte 2019 ist der Piepersberg in Solingen der alleinige Unternehmenssitz der Alfred Marx GmbH.

Be u. Entladen Logistkbereich

Be u. Entladen Logistkbereich

Bauteile – Vorfertigung – der hochmoderne Maschinenpark

Artimax Bauteile Vorfertigung

Artimax Bauteile Vorfertigung

Ein Großteil technologischer Innovationen zur Metall- und Kunststoffbearbeitung befindet sich in derals Bauteil-Vorfertigung deklarierten Maschinenhalle. Hier werden alle für den Apparate- und Gestellbau benötigten Teile nach Vorgaben produziert und so reibungslos in einem weiteren Prozess der Endmontage zugeführt.
Auf ca. 3000 qm Fläche befindet sich ein moderner CNC-Maschinenpark mit Bohr-/Frästechnik, Wasserstrahlschneid-Technik und mehreren Drahtbiegezentren. Auch eine komplette Blech-Bearbeitungsstraße mit Kantbank, Tafelscheren und Abkantpressen findet hier Platz. Das große am Eingang der Halle gelegene Materiallager erweckt den Eindruck, als ob eine autarke Produktion über Monate möglich sei.
ARTIMAX fertigt hier seit 2018 neben den Bauteilen für Galvanik-Gestelle zusätzlich Bauteile für Gestell-Trockner und Temperöfen. Die Kenntnis über die galvanischen Anlagen der Kunden schafft dem Unternehmen auch hier einen Vorteil. So kann ARTIMAX seinen Kunden individuelle Lösungen zur Schnelltrocknung von nassen Werkstücken zusätzlich preisgünstig anbieten, da erforderliche Vorort-Besichtigungen und Messungen zum größten Teil schon erfolgt sind. Seit Anfang des Jahres arbeitet Artimax in diesem Bereich mit dem schwedischen Hersteller Corroventa zusammen. Durch Integration von Adsorptionstrocknern arbeiten die individuell hergestellten Trocknungssysteme um ein vielfaches effektiver und energieeffizienter. Die so eingesparten Emissionen fließen daher nachhaltig in die CO2-Bilanz der Kunden ein.

Entwicklung – Endmontage – Qualitätssicherung

Gestelle Montage

Gestelle Montage

Der reguläre Gestellbau, die Endmontage der Gestelle, ist in der Haupthalle der Firma untergebracht. Dort erfolgt die Zusammenführung der einzelnen Bauteile parallel über zehn gut ausgerüstete Stationen.
Fünf hochmoderne WIG/MIG-Schweißkabinen, die zentral mit Gas versorgt werden, unterstützen die geschulten Fachkräfte beim Zusammenbau der Gestelle. Erst wenn die Qualitätskriterien der so gefertigten Gestelle zu 100 Prozent erfüllt sind, wandern sie in die automatische Beschichtungsanlage. Auffällig ist die großzügige Konzeption der Arbeitsplätze, so haben die Mitarbeiter ausreichend Platz, um sich bei der Endmontage auf die Qualität und Funktion der zu bauenden Gestelle zu konzentrieren. Artimax ist stolz darauf, ein Arbeitskonzept entwickelt zu haben, in dem Prozesse nahtlos ineinander greifen. Auch deshalb ist das Unternehmen laut Arbeitsschutz schon viele Monate unfallfrei.

In einem abgetrennten Teil der Halle gibt es auch ein Materiallager mit komplettem Maschinenpark, nur alles viel kleiner als in der Bauteile-Vorfertigung. Auf meine Frage, was das zu bedeuten habe,bestätigt mir Geschäftsführer Herr Alfred Marx, dass wir uns hier im Forschungs- und Entwicklungsbereich von ARTIMAX befinden. Hier können Änderungen, neue Ideen und unkonventionelle Denkansätze zeitnah in Prototypen umgesetzt werden, welche dann praxisnaheTests durchlaufen.

Im ersten Stockwerk des Hauses befindet sich die Verwaltung des Unternehmens mit Kundenempfang und Konferenzraum. Über ein kürzlich eingeführtes Warenwirtschaftssystem können jetzt alle Vorgänge der Produktion bis zur Auslieferung und Installation beim Kunden digital erfasst werden.

Zwischen den Werkshallen erstreckt sich der Logistik-Bereich, in dem zeitgleich Transporter und LKWs mit Gabelstaplern wetterunabhängig be- und entladen werden können.

Gestell-Beschichtung 3.0

Im neu errichteten Nebengebäude befindet sich eine zusätzliche Beschichtungsanlage im Bau. Hier soll zum Sommer 2020 die europaweit größte Beschichtungsanlage für Galvanik-Gestelle in Betrieb gehen. Es wird gleichzeitig auch die modernste Anlage mit nach heutigem Stand federführender Filtertechnik und Wärmerückgewinnung, welche nachhaltig in die Energiebilanz des Unternehmens einfließt. Durch drei unterschiedlich große verschiebbare Becken ist die Alfred Marx GmbH in der Lage, den Kunden verschiedene Arten von Beschichtungen anzubieten und zukünftige, neuartige Gestell-Beschichtungen nach Marktlage zu testen und zu entwickeln.
Die Anlage ist eine komplette Eigenentwicklung der Alfred Marx GmbH, es gab keine Vorbilder, aber eine Vision von Herrn Marx. Allein die Kosten für die neue Beschichtungsanlage gehen in die Millionen.
Ein abgeteilter Bereich ist für das Abisolieren und die Endkontrolle der beschichteten Galvanik-Gestelle reserviert. Außerdem können die auslieferungsfähigen Gestelle dort bis zum Abtransport zum Kunden gelagert werden.

Seminare, Schulung, Weiterbildung

Seminar und Schulungsraum

Seminar und Schulungsraum in der oberen Etage

Wie schon erwähnt ist es dem Unternehmen wichtig, einen festen Stamm von Facharbeitskräften zu haben, der die langjährige Erfahrung an die jungen Mitarbeiter weitergeben kann. So wurde im ersten Stockwerk des Gebäudes ein großer Raum für Seminare eingerichtet.
Seit dem Frühjahr 2020 bietet Herr Marx Seminare sowohl für eigene als auch überbetriebliche Lehrgänge bezüglich des Gestellbaus an.
Der medienbestückte Seminarraum gibt ihm die Möglichkeit, den Bestands- kunden und deren Mitarbeitern, wie Auszubildende oder Schüler, den Gestell- und Vorrichtungsbau in Technik und Theorie näher zu vermitteln.

Herr Marx über die Galvanik-Gestellbau-Seminare:

„Ein mögliches Beispiel wäre:
Ein Kunde von uns, mit dem wir zusammenarbeiten, hat einen neuen Mitarbeiter eingestellt, der sicherlich schon an der Galvanik-Anlage arbeitet, aber auch in neue Produktentwicklungen mit eingebunden werden soll.
Neue Entwicklungen bedingen, dass auch immer wieder neue Bauteile dazukommen. So muss er sich Gedanken machen, wie er diese jetzt durch die Anlage bekommt, es geht um Wissensvermittlung und das Verständnis, worauf es beim Bau einer Anlage ankommt, z.B. Abstände und Ausrichtungen, Flächenberechnungen usw. Bei welchen Oberflächen wird es möglich oder auch nicht möglich; unterschiedliche Verfahren bedingen unterschiedliche Ansätze.
Kurz gesagt, es wird praxisgerecht aus unserer langjährigen Erfahrung vermittelt, was grundsätzlich im Vorrichtungsbau zu berücksichtigen ist.“

Herr Marx, hätten Sie sich vor 30 Jahren vorstellen können, dass Ihrem Unternehmen solch eine Entwicklung widerfährt?

Herr Alfred Marx:

„Dass Artimax als Unternehmen jetzt so aufgestellt ist, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. So weit hätte man auch gar nicht denken können. Aufgrund unserer gut angenommenen Produkte und letztendlich auch der Qualität und des Know-how sowie unserer Beweglichkeit haben wir uns auf dem Markt einen großen Namen gemacht. Was man nicht vergessen sollte, wir sind sehr oft weitergereicht worden durch Empfehlungen und, in der Galvanobranche kennt man sich sehr stark untereinander, das gilt auch für kleinere Firmen. Da wird geredet und getan, das hat uns natürlich auch in viele Bereiche reingebracht.
Natürlich muss man da immer seine Leistung bringen, und die muss stark sein.Unser Schwerpunkt ist der deutschlandweite Kundenkreis, dazu die Benelux-Länder und etwas Österreich. Besonders sind wir aber mit Deutschland verbunden.
Auch muss ich mich bei den Kunden bedanken, mir ist schon bewusst, dass man durch sie und ihre Treue überhaupt die Möglichkeit hatte, sich in diesem Bereich entwickeln zu können. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es sind auch die Kunden, die jeder für sich ihren Beitrag dazu leisten, indem man von ihnen Aufträge bekommt.“

Herr Marx, hier am Piepersberg ist ausreichend Platz, bestückt mit zukunftsweisender Technik, und Sie sorgen für die Weiterbildung von Fachkräften. Haben Sie auch eine Antwort zu
aktuellen Themen wie dem Klima- und Umweltschutz für Ihr Unternehmen?

Herr Alfred Marx:

„ Das ist einfach, 2018 haben wir auf dem Dach der Bauteil-Vorfertigung reihenweise Solarpaneels installiert, die uns heute 96 KW Leistung bringen.
In der neuen Beschichtungs-Anlage mit Wärmerückgewinnung ist eine eigens entwickelte Filteranlage installiert, mit deren Hilfe die vom Umweltbundesamt vorgeschriebenen Emissionshöchstwerte um Längen unterschritten werden.
Die Wärmerückgewinnung bringt uns eine enorme Energieeinsparung. Jetzt planen wir schon, den freien Platz auf den Dächern ab dem nächsten Jahr mit weiteren Solarpaneels zu bestücken.
Damit wären wir an sonnigen Tagen im Energiebedarf autark.
Auch Recycling ist für uns kein Fremdwort, immerhin haben wir schon 2009 die größte Recycling- Anlage für Altgestelle selbst entwickelt und gebaut, seit dem wird sie ständig weiter modernisiert.“

Rechtzeitig zum 30-jährigen Bestehen des Unternehmens ist die Alfred MarxGmbH bestens für die Zukunft aufgestellt.

 


 

 

ARTIMAX eine Geschichte, die Periode1990 – 2012

Nach der Gründung des Unternehmens 1990 durch Herrn Alfred Marx durchlief der Betrieb schon einige Phasen der Erneuerungen. Früh wurde erkannt, dass es für die Prozessoptimierung und der damit verbundenen Automatisierung bei der Gestellbestückung in Galvanobetrieben auf höchste Präzision und optimales Handling ankommt. Produktionserweiterungen mit Anbau im Jahr 1995 (1800 m2 Betriebsfläche) und Investitionen in modernste Technologie waren zwingend erforderlich. Dazu gehören unter anderem CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren sowie die vollautomatische, SPS-gesteuerte PVC-Beschichtungsanlage mit Einbrennofen (27 m3), die Gestellgrössen mit Abmessungen bis 3600 mm erlaubt. Das Team um Alfred Marx arbeitet ständig an Verbesserungen und neuen Techniken. 34 gut ausgebildete Mitarbeiter orientierten sich an den Wünschen der Kunden.

So war es 2002 kein Problem für das Unternehmen, sich so anzupassen, dass ARTIMAX im Jahre 2003 erfolgreich – als einer der ersten Gestellbauer Deutschlands – die Qualitätsmanagement-Hürde DIN EN ISO 9001 mit Leichtigkeit nahm. Mit der Zertifizierung nach ISO-Norm wurde von den Galvanoanwendern schnell erkannt, dass Zuverlässigkeit, Präzision und Schnelligkeit mit dem Namen ARTIMAX als Partner der Industrie verbunden sind. ARTIMAX verfügt mittlerweile über ein europaweites Kundennetz, das sich aus der Automobil- und Armaturenindustrie, der Medizin- und Elektrotechnik sowie den einzelnen Branchen der kunststoff- und metallverarbeitenden Industrie zusammensetzt.


Fachkräfte

Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum des Märkischen Kreises Iserlohn

Sich immer wieder erneuernde Technologiezyklen und ein selbstverständliches Qualitätsmanagement brauchen aber auch ein geeignetes Personal von geschulten Fachkräften. Was ist mit dem Menschen, der hinter der Maschine steht? Diese Frage beschäftigte den Geschäftsführer Herrn Alfred Marx schon lange. 2005 kam es zu einer Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum des Märkischen Kreises Iserlohn. Man führte Mitarbeiterschulungen in den Bereichen Werkstoffkunde und Schweißtechniken durch. Ferner wurden auch junge Leute, die im BBZ eine Qualifizierungsmaßnahme durchlaufen haben, insofern unterstützt, als sie im Unternehmen ARTIMAX ihr Praktikum absolvieren konnten. Auf diese Weise hat man in jüngster Vergangenheit mehrere Arbeitsplätze neu besetzt. Doch geeignete Fachkräfte, speziell für die Konstruktion und Entwicklung von Gestellen, waren dünn gesät.


Ausbildung

Auzubildende mit Ausbildern

Auzubildende mit Ausbildern

2006 war es dann soweit. Durch ein gesondertes Genehmigungsverfahren des Regierungspräsidenten Düsseldorf ist ARTIMAX nun in der Lage, Jugendliche für die Bedürfnisse des Unternehmens auszubilden. Die Auszubildenden werden nach abgeschlossener Lehre von 3 Jahren Metallbauer genannt (Fachrichtung: Konstruktionstechnik / Feinblech), weil es den Beruf Gestellbauer als Lehrberuf offiziell nach wie vor nicht gibt. Er setzt sich, was seine Ausübung betrifft, aus unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen zusammen. Schlosser- und Schweißerarbeiten, CNC- Pressen- und CNC-Werkzeugeinrichter, bis hin zu Konstruktionsarbeiten etc. . Durch eine genaue Definition all dieser Anforderungen war in Zusammenarbeit mit der IHK Düsseldorf ein Berufsbild entstanden, dass es dem Unternehmen ARTIMAX heute erlaubt, 4 Auszubildende zu beschäftigen.
So ist es kein Wunder, dass die Firma ARTIMAX, als erster Gestellbauer in Deutschland nicht nur Ausbildungsstätte und zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, mehr und mehr Anfragen namhafter Industrieunternehmen erhält, um dort ihre Auszubildenden mittels überbetrieblicher Ausbildungsmaßnahmen zu schulen. Mittlerweile sind immer öfter Auszubildende von renommierten Firmen im Unternehmen ARTIMAX an der Wuppertaler Straße anzutreffen. Auch innerbetrieblich werden jetzt regelmäßig Mitarbeiterschulungen durchgeführt.

Im Oktober 2007 wurde die Firma ARTIMAX für den Bergischen Ausbildungspreis 2007 nominiert. Die Preisverleihung fand am 7. November 2007 im Rahmen eines Festaktes in der Festhalle Solingen-Ohligs statt. Neben der Geschäftsführung waren dazu auch alle Auszubildenden eingeladen.


Erweiterung / Neubau

Oberbürgermeister Norbert Haug und Geschäftsführer Alfred Marx

Oberbürgermeister Norbert Haug und Geschäftsführer Alfred Marx bei der Grundsteinlegung im Februar 2008 zum Technologie & Entwicklungszentrum am Piepersberg

2008

Der ständig wachsende Kundenkreis sorgte zunehmend für spürbare Enge im Stammhaus. Geschäftsführer Herr Alfred Marx hatte dies früh erkannt und handelte schnell. So präsentiert er heute ein zweites Werk, welches ausschließlich neue, zukunftsorientierte Technologien beherbergt.
Auf ca. 5500 qm halten moderne Verfahrenstechniken wie eine Entschichtungsanlage (Recycling für Altgestelle), CNC-Bearbeitungszentren für Metalle ( Bohren, Schweißen, Fräsen ) sowie automatische CNC-Drahtbiegezentren ihren Einzug.
Der Umweltschutz hat im neuen Werk höchste Priorität. Großen Anteil an der sauberen, umweltschonenden Produktion hat die Recyclinganlage. Sie arbeitet zu 100% schadstofffrei.
Neben all diesen Technologien gibt es reichlich Platz für Forschung und Entwicklung. So können Prototypenbau und zukünftige Projekte entspannt angegangen werden.

Obwohl die Firma auch einige Angebote aus dem Ausland erhielt, hat Herr Alfred Marx sich bewusst entschieden, hier in Solingen deutsche Arbeitsplätze zu sichern. Ihm ist die Erfahrung der Fachkräfte wichtig, denn nur mit dem richtigen Personal sind hohe Qualität und individueller Service, die ARTIMAX über die Grenzen Solingens hinaus bekannt gemacht haben, sicherzustellen. Der alte Werbespruch „Qualität aus Solingen“ kommt hier zu erneuter Bedeutung.
Für die Anlaufphase plante der Betrieb, sieben zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen.


Modern und gut aufgestellt für die Zukunft

Das im Jahre 2008 gebaute Werk II (Solingen-Piepersberg) ist heute ausschließlich mit neuen, zukunftsorientierten Technologien bestückt. Hier haben moderne Verfahrenstechniken wie eine auf Kryogen basierende Entschichtungsanlage (Recycling für Altgestelle), CNC-Bearbeitungszentren für Metalle (Bohren, Schweißen, Fräsen, Schneiden) sowie automatische CNC-Drahtbiegezentren ihren Platz gefunden.
Auch die Technik der SPS-gesteuerten PVC-Beschichtungsanlage 3x3x3m in Werk I (Solingen, Wuppertaler Straße) wurde vollständig erneuert. Mit Hilfe von Wärme-Kraft-Kopplung wird aus der Abwärme soviel Energie gewonnen, dass man damit selbst im Winter die Hälfte der gesamten Betriebsfläche beheizen kann.
Um der Herausforderung sich ständig erneuernder Technologiezyklen zu begegnen und um das selbstverständliche Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 zu gewährleisten, beschäftigen wir spezialisiertes Personal. Allein im letzten Jahr wurden zehn Fachkräfte zusätzlich eingestellt. So ist unsere Belegschaft auf mittlerweile 45 Personen angewachsen. Regelmäßig werden interne Schulungen und Fortbildungen durchgeführt.


Mehr Leistung durch Kooperation

Automatische Gestellbestückung durch Roboter

2012 Durch erfolgreiche Kooperationen hat die Firma ARTIMAX ihr bisheriges Leistungsangebot mit den Bereichen Lasertechnik, automatisches Bestücken von Gestellen (kamerageführte Robotersysteme) und Titantechnik (Titan-Gestelle und Halbzeuge)
erweitert.

Nach dem Motto “Es gibt nichts, was man nicht noch verbessern kann” gestaltet Herr Alfred Marx das Unternehmen auf modernstem Niveau.